Warum du deinen eigenen Weg finden solltest

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Vielleicht war es dir bisher nicht klar, aber du gehst einen Weg, den schon hunderte vor dir gegangen sind. Also runter da und rein ins Dickicht! Lass uns heute mal gemeinsam schauen, warum es für dich gut ist, deinen eigenen Weg zu finden.

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Kurz nach der Geburt meines kleinen Sohnes hat mich mein Mann mit einem spontanen Kommentar ziemlich ins Grübeln gebracht…

Hier die kleine Anekdote dazu:

Mit einem Baby hat man jede Menge Arzttermine. Habe ich vorher nicht gewusst, ist aber so. Vor allem gibt es sogenannte U-Untersuchungen, bei denen festgestellt wird, ob die Kinder sich „normgerecht“ entwickeln. Da wird dann geschaut: Kann es schon dieses oder macht es schon jenes.

Nach einer dieser Untersuchungen meinte mein Mann „Schön, dass unser Sohn ein so durchschnittlicher kleiner Junge ist“. Klar, war das als Spaß gemeint. Darüber nachgedacht habe ich dann aber doch noch etwas länger. Denn eigentlich ist es gar nicht das, was ich will. Also, ich erwarte nicht, dass der kleine Mann ein Wunderkind ist oder Nobelpreisträger wird. Aber irgendwie soll er auch nicht durchschnittlich sein. Er soll möglichst er sein. So, wie er eben wächst und gedeiht und sich entscheidet, leben und sein zu wollen.

Aber irgendwie hat es dabei „Klick“ gemacht und ich habe etwas verstanden, was ich vorher so nicht hätte in Worte fassen können.

Wir streben so sehr nach dem Weg, den „alle“ gehen, dass wir dabei die große weite Welt aus den Augen verlieren und unseren Blick total verengen…

Dein Pfad muss noch getrampelt werden

Ich nehme mal an, du bist hier gelandet, weil du herausfinden möchtest, was DICH wirklich ausmacht und zu DIR passt. Oder du fühlst dich als Suchende oder Getriebene und fühlst dich so einfach nicht wohl. Du weißt irgendwie nicht, wo du anfangen sollst und was wirklich DEIN Weg ist.

Da, wo du bisher suchst, wirst du wahrscheinlich nichts für dich finden!

Der Trampelpfad, den andere schon getreten haben, ist ja schon benutzt. Du kannst diesen Weg natürlich ebenfalls nehmen. Aber dann erwarte nicht, dass dort etwas Aufregendes, Unerwartetes oder Neuartiges auf dich wartet.

Stell dir mal vor, du kommst irgendwann heute nach Amerika. Das Amerika, das Christoph Kolumbus 1492 entdeckt haben soll (egal, wer es entdeckt hat…es ist aber schon entdeckt). Meinst du, da würde dich heute jemand so aufgeregt empfangen, wie es damals die Ureinwohner mit Kolumbus gemacht haben? Wohl eher nicht!

Und wenn du heute auf dem Mond landest, dann ist das für deine Familie wahrscheinlich der Wahnsinn! Aber für den Rest der Welt wärst du ziemlich sicher nur eine weitere Person: „Ah, mal wieder eine, die über den Mond marschiert ist.“

Woran liegt das?

Die Wege sind schon gegangen worden. Und zwar mehrfach. Auf diesen Wegen bist du nur eine Nummer. Da ist nichts mehr aufregend dran.

Manchmal ist es noch nicht mal mehr ein Trampelpfad, sondern schon ein asphaltierter Weg. So viele Personen sind den schon gelaufen. Oder fahren da vielleicht sogar Autos?

Wenn du also anderen auf ihrem Weg folgst, den exakt gleichen Weg gehst und dir auch irgendwie das exakt gleiche erhoffst, dann solltest du aber auch mit dem leben können, was dann sehr wahrscheinlich folgt. Also Vorhersehbarkeit, Austauschbarkeit und irgendwie auch Eintönigkeit. Sowohl für die anderen, aber vor allem auch für dich. Du weißt ja dann schon, was da so kommen wird. Viele andere Personen konnten darüber schon berichten.

Triff eine Entscheidung

Ich will nochmal betonen, daran ist gar nichts falsch. Wenn das für dich das Richtige ist, dann nimm den Weg!

Okay, ich weiß…meine Beschreibungen klingen schon wertend. Sorry! Das liegt vor allem daran, dass ich dir einfach so viel mehr zutraue. Ich glaube daran, dass du dir auch deinen eigenen Weg trampeln kannst. Quer durchs Gebüsch. Gerade dorthin, wo dich deine Nase führt. Oder deine Interessen. Oder dein innerer Kompass.

Wobei wir natürlich alle irgendwann und irgendwie mal einen fertigen Weg gehen. Es ist nicht so, dass ich ein kunterbunter Phantasievogel bin, der das Rad neu erfindet. Manchmal gefällt auch mir ein bisschen Vorhersehbarkeit und vermeintliche Sicherheit, was mich an einem Ort oder auf einem Weg erwartet.

Ich kann aber auch sagen, dass die tollsten Erfahrungen bisher die waren, wo ich mich mal vom Weg abgewandt habe. Keine Psychologin zu werden, sondern in den Sport zu gehen, hat sich für mich wie so eine Entscheidung angefühlt. Mir mein Geld zusammen jobben und ansonsten machen, wonach mir ist. Das war irgendwie anders, aber auch sehr befreiend und aufregend und neu und unerwartet…

Die Frage, die du dir letztlich stellen musst, ist: Bist du zufrieden mit dem Weg, den du gehst? Fühlst du dich dort wohl? Und ist es für dich vollkommen in Ordnung, dass es sehr wahrscheinlich ein Weg ist, den viele vor dir auch schon gegangen sind? Wenn du das alles mit Ja beantworten kannst, dann zieh‘ die Meilenstiefel an und volle Kraft voraus!

Solltest du aber nicht alle diese Frage mit absoluter Sicherheit mit Ja beantworten können….dann, meine Liebe, lohnt sich vielleicht der Sprung ins Dickicht.

Du suchst nach einer Garantie, dort nicht gefressen zu werden? Die gibt es nicht!

Eigener Weg

Die vom Weg Abgekommenen

Ich weiß noch, wie ich vor ein paar Jahren einen Aha-Moment hatte, als Richard David Precht in einem Interview von seinem Leben erzählt hat. Er meinte, dass er vor seinem ersten Buch-Hit „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ wirklich arm war. Er wusste wohl teilweise nicht, wie er seine Miete bezahlen soll und hat im Supermarkt an der Kasse gejobbt. Offensichtlich wollte er aber unbedingt das machen, wofür er gebrannt hat: Bücher schreiben.

Irgendwann hatte er dann Glück und eines seiner Bücher wurde ein Bestseller. Und heute ist er eine schillernde Medienfigur und schreibt immer und immer wieder Erfolgsbücher.

Mein Aha-Moment war, dass mir in dem Moment klar wurde:

Wir schauen uns ja Erfolgsgeschichten immer von hinten an.

„Aaach ja, der Precht hat’s so gut. Der ist ja erfolgreich“.

Und dann kommen so Sätze wie

„Wenn ich wüsste, dass ich das auch schaffe, dann würde ich sofort meinen Job kündigen und auch schreiben“

Oder was auch immer der eigene Traum ist.

Aber, meine Liebe, es gab nun mal eine Zeit in Prechts Leben, in der er darum zittern musste, ob das jemals etwas wird mit dem Bücherschreiben. Garantieren konnte ihm das niemand. Und es hätte auch ganz anders kommen können.

Oder hast du gewusst, dass Mark Zuckerberg sein Studium abgebrochen hat, um mit Facebook richtig durchzustarten. Gleiches gilt für Bill Gates und Steve Jobs.

Johann Wolfgang Goethe ist – von einer ganz kurzen Zeitspanne abgesehen – nie zur Schule gegangen. Na gut, vielleicht ist er eine etwas andere Generation. Daher hier noch andere Beispiele:

Viele Schauspieler haben die Schule abgebrochen. So zum Beispiel Charlize Theron, Johnny Depp und auch Drew Barrymore.

Joschka Fischer hat nie Abi gemacht, sondern eine Ausbildung zum Fotographen und war dann später Deutschlands Außenminister.

Und nochmal zurück zu Jobs und Gates: Beide waren wohl nie auf einer Regelschule, sondern auf einer Montessori-Schule.

Wie heißt es so schön: „Viele Wege führen nach Rom“. Und wenn du nicht nach Rom willst, dann führen eben viele Wege dorthin, wo auch immer du hinwillst.

Ich kann auf jeden Fall sagen, wenn ich mich so umschaue, finde ich nicht, dass die meisten Menschen, die mich tagtäglich umgeben, zufrieden aussehen. Eher total abgearbeitet, gehetzt, angespannt und teilweise deprimiert. Das kann natürlich viele Gründe haben. Ich bin aber ziemlich sicher, dass ihr sehr durchschnittliches Leben einen Anteil daran hat. Es fehlt einfach ihr eigener Stempel. Das, was ihr Leben wirklich zu IHREM Leben macht. Das selbstbestimmte, selbstgestaltete Element.

Dein Weg wird funktionieren!

Warum ich hiervon absolut überzeugt bin? Naja, um mal auf die Baby-Geschichte vom Anfang zurückzukommen:

Wahrscheinlich haben fast alle der eher über- oder unterdurchschnittlichen Kinder der U-Untersuchungen letztlich das Laufen gelernt. Und auch das Essen und Trinken. Und hoffentlich auch das Träumen.

Was kann uns das sagen:

Jeder von uns macht seine ganz eigene Entwicklung durch. Manche schneller, manche langsamer. Manche auf diese und manche auf eine ganze andere Art und Weise.

Hast du schon mal gesehen, wie unterschiedlich Babys krabbeln? Das sieht bei manchen super lustig aus. Aber auch daran muss man nicht rumkorrigieren. Das Kind wird laufen! Irgendwann.

Also, egal, was du dir für dein Leben wünschst, du wirst einen Weg dorthin finden!

Solange du dich dafür öffnest, dass es vielleicht ein ganz eigener unkonventioneller Weg ist, der fünf Umwege beinhaltet und dich manchmal eher weg vom Ziel führt, als auf direktem Weg dahin.

Also runter vom Weg der Anderen und rein ins Gebüsch!

eigenen Weg finden
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