Warum du deinen eigenen Hafen brauchst, um die Welt zu erobern

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Ich behaupte einfach mal, egal, was du in deinem Leben noch vorhast, wenn du dir vorher nicht selbst einen Hafen erschaffst, wirst du ins Straucheln kommen oder scheitern. Ich weiß genau, wovon ich spreche. Schließlich bin ich selber lange genug rumgeeiert, bis ich festgestellt habe, dass mir einfach ein wichtiger Baustein fehlt. Lass uns heute mal genau diesem Baustein, deinem inneren Hafen, widmen.

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Warum du deinen eigenen Hafen brauchst, um die Welt zu erobern

Es ist dir vielleicht schon aufgefallen….ja, ich nutze hier sehr gerne den Hafen als Symbol oder Metapher. Ich glaube, mir ist das einfach hängengeblieben, als ich das mal irgendwo gelesen habe.

Im Zusammenhang mit meinem kleinen Sohn und wie unterschiedlich die Rollen und Funktionen sind, die mein Mann und ich für ihn haben. In dem Buch von Franz Ruppert wird die Mutter als Hafen und der Vater als Schiff beschrieben. Ich fand das total passend und wie gesagt…scheint ja auch wirklich hängengeblieben zu sein.

Eigentlich bringe ich dich mit meinem Geschwafel aber auch fast schon wieder auf die falsche Fährte. Es soll hier nämlich genau um deinen ganz eigenen Hafen gehen und eben gerade nicht um einen, den du bei deiner Mutter, deiner besten Freundin oder bei deinem Partner findest. Aber mal der Reihe nach…

Das Ende vom Anfang her denken

Die große Frage, die ich mir selbst schon oft gestellt habe und die nun bei EchtIchGefühl Platz finden soll – und natürlich möglichst ausführlich beantwortet, ist:

Warum sind wir oft so unsicher und auch irgendwie verschroben?

Warum zweifeln wir so viel an uns, trauen uns nichts zu, fühlen uns oft genug orientierungslos, streben nach Dingen, die uns noch nicht mal richtig überzeugen und wollen so unbedingt gemocht werden – wenn nicht von allen, dann zumindest von vielen?

Ich hab eine Antwort für mich gefunden und bin ziemlich sicher, dass sie so oder so ähnlich auch für dich passt:

Es fehlt der Hafen.

Wir schippern so durch unser Leben und haben überhaupt keinen Plan, wo genau es hingehen soll. Und erst recht wissen wir nicht, was wir da dann suchen.

Das ist eine wichtige Erkenntnis!

Stell dir mal vor, du erreichst nach Wochen, Monaten, Jahren dein lang ersehntes Ziel, holst die Segel ein, tuckerst durch den Hafeneingang, legst an einem freien Steg an…UND DANN???

Ich meine das vollkommen ernst! Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? Also, so richtig. Nicht nur so von wegen:

„mmhh, mal gucken, was da kommt“

Sondern ganz konkret? Was erhoffst du dir? Was soll da sein? Was wirst du da tun? Was gibt es da für dich, so dass sich die lange und mühsame Zeit auf hoher See lohnt?

Wahrscheinlich sind das sogar ein paar der Fragen, die dich über meine Türschwelle haben stolpern lassen. Also im Grunde die großen Fragen: Wer will ich eigentlich sein? Wo will ich mal hin? Wie finde ich meinen Weg?

Und genau hier denke ich vom anderen Ende aus.

Ich glaube, dass wir uns diese großen Fragen gar nicht so einfach beantworten können, bevor wir uns nicht einem anderen suuuper wichtigen Thema gewidmet haben. Und da ist er…tadaaa….unser innerer Hafen.

„Wofür brauch‘ ich bitte ’nen Hafen?!“

In meiner eigenen Suche, meinem Rumprobieren, Zweifeln, Zögern, Kopf in den Sand stecken und dann doch wieder voller Tatendrang loslegen habe ich festgestellt, dass ich ohne Fundament losgebaut habe. Oder anders ausgedrückt: Ich bin losgeklettert, ohne vorher mein eigenes Fallnetz aufzuhängen – um mal kurz den Hafen loszulassen.

Du kannst dir das im Grunde so vorstellen: Dein bisheriges Sicherheitsnetz waren deine Eltern, dein Zuhause oder was auch immer dir ein ähnlich gutes und sicheres Gefühl geben konnte. Aber das kann und sollte nicht dauerhaft deine Absicherung sein – ich gehe da gleich nochmal näher drauf ein.

Stell dir also vor, du spannst kein eigenes Netz. Sondern du kletterst los, voller Tatendrang, mit Motivation und dem klaren Ziel, irgendwo oben anzukommen. Und plötzlich geht dir die Kraft aus. Du kannst einfach nicht mehr. Du willst gar nicht mehr oben ankommen, sondern dich einfach nur ausruhen, Kraft tanken. Du willst dich fallen lassen können.

Autsch. Blöd, wenn da kein Netz ist.

Oder – um nochmal auf den Hafen zurückzukommen – du stellst fest, dass du eigentlich gar nicht weißt, wo genau du hinsegelst und möchtest lieber umkehren, deine Vorräte auffüllen und dir in aller Ruhe ein Ziel suchen. Dich könnte auch ein richtig übles Unwetter erwischen und dich zurücktreiben. Alles kein Problem….wenn du dir vorher deinen eigenen Hafen errichtet hast. Deinen Rückzugsort. Ein Platz, der dir Sicherheit, Stabilität und Ruhe gibt.

In dem Buch von Stephen R. Covey, das mir gerade super viel Inspiration gibt, schreibt er hierzu:

Menschen können nicht mit dem Wandel leben, wenn es in ihrem Inneren keinen festen Kern gibt. Der Schlüssel zur Veränderungsfähigkeit liegt in einem sicheren Gefühl dafür, wer wir sind, warum es uns gibt und was uns wirklich wichtig ist.

Warum es DEIN Hafen sein muss!

Bevor wir den Hafen verlassen – ich hoffe, du bemerkst das kleine Wortspiel – will ich nochmal kurz darauf zurückkommen, warum ich davon überzeugt bin, dass du deinen eigenen Hafen brauchst.

Klar, ist es toll, von jemandem aufgefangen zu werden, wenn es uns dreckig geht. Keine Frage. Aber da sprechen wir eher vom Außen. Im Außen kann uns mal jemand kräftig drücken, die Haare liebevoll streichen und uns absolut das Gefühl eines Hafens geben. Mist, da war jetzt doch wieder der Hafen…

Der Hafen, den ich hier aber meine, ist der innere Hafen…genauer genommen dein ganz persönlicher und ganz von dir gestaltete innere Hafen.

Dein Rückzugsort für dich mit deinen Überzeugungen, Phantasien, Werten und Visionen…dein innerer Ruhepol.

Hier darf und soll ein Gefühl von Badewanne mit ganz viel Schaum und Quietscheentchen entstehen. Oder Wasserbett mit Kuscheldecke und Tee. Eben dein ganz persönlicher innerer Raum.

Wenn du deine Eltern, deinen Partner, eine Freundin oder deine ganze Familie als Rückzugsort oder Hafen nutzt, passieren zwei Dinge:

Du bist nicht bei dir selbst, sondern bei jemand anderem. Du verlässt dich auf andere Menschen und richtest dich nach ihnen und nicht nach dir selbst aus.

Aber die Person, mit der du diese Reise – deine Lebensreise – machst, bist du! Nur du.

Deine Eltern sind ihre ganz eigenen Wege gegangen mit eigenen Erfahrungen. Ein Partner kann wechseln. Und selbst, wenn nicht. Im besten Fall hat er seinen eigenen Hafen und ihr seid eure gegenseitigen Beifahrer. Allerdings ohne miteinander zu verschmelzen, einen Hafen zu teilen und blöderweise irgendwann zu merken, dass das Wasserbett gar nicht mal so toll ist.

Der zweite Punkt ist:

Andere Menschen haben im besten Fall ihren ganz eigenen Hafen. Das bedeutet aber auch, sie haben ihre Werte, Überzeugungen, Philosophien oder Lebensstile. Und an denen richtest du dich dann aus.

Das, was diese Person für richtig hält, woran sie glaubt, wovor sie Angst hat, sind dann sehr wahrscheinlich auch deine Überzeugungen. Zumindest zum Teil.

Innerer Hafen

Ich rühre die Werbetrommel für deinen Hafen

Jetzt stell dir mal vor – und hier verlassen wir das Hafenthema endgültig…versprochen! –, du findest in dir selber einen Ruhepol. Du findest zu dir selbst, in deine Mitte…du findest dein EchtIchGefühl.

Du kannst annehmen, wer du bist, was du magst, worin du nicht so gut bist, was dir wichtig ist und was du brauchst.

Würde dir das nicht echt viel Sicherheit und Stabilität geben? Für alles, was du in deinem Leben so startest? Du müsstest nicht mehr ständig Angst haben, was falsch zu machen, dich falsch zu entscheiden oder was zu verpassen. Du könntest ausprobieren und entdecken.

Du könntest was Verrücktes machen oder was Dummes oder was, das verrückt und dumm ist. Einfach, weil es gar keine äußere Instanz mehr gibt, die das für dich bewertet.

Du selbst bist dann der Maßstab. Wenn du das machen willst, dann machst du es.

Wenn du mich fragst, ist das der Zustand, den wir erreichen müssen, um wirklich erwachsen zu sein…im eigentlichen Sinn des Wortes. Den Eltern entwachsen oder hoch in die Welt gewachsen.  

Ich hab mal eine Doku über Löwen in Afrika gesehen. Bei denen ist das wohl so, dass die Mädels beieinanderbleiben, also im Rudel leben. Löwenmännchen machen aber ihr eigenes Ding, wenn sie ERwachsen sind und zeugen irgendwo eigenen Nachwuchs.

Ich halte es für seeeehr unwahrscheinlich, dass so ein Löwenmann sich fragt, ob er das richtig macht mit dem Antilopen-Jagen. Er wird wohl eher nicht an sich zweifeln, wenn ihm die erste durch die Lappen geht. Ich schätze, er legt sich einfach nochmal auf die Lauer. Bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig, wenn er nicht verhungern will…

Ziemlich sicher wird er sich aber nicht darauf verlassen, dass seine Mutter ihm im Zweifel das gute Gefühl gibt, trotzdem ein Vollblut-Löwe zu sein und nur den Mut nicht aufzugeben. Kann natürlich sein, ich bin keine Löwenflüsterin…ich glaub’s aber nicht.

Klar weiß ich auch nicht, ob der Löwe einen inneren Hafen hat, auf den er sich zurückbesinnen kann. Daher hinkt meine Analogie hier ein bisschen. Sorry!

Aber an meiner Überzeugung, dass du dir deinen Wohlfühlplatz in dir und vor allem selber schaffen musst, daran halte ich trotzdem fest.

Ich kann sagen, je mehr ich für mich an diesem Ort in mir pfeile, ihn gestalte und pflege, desto leichter finde ich es, mutig in die Welt zu gehen. Ich frage mich nicht mehr so oft

„aahhh, was könnten die jetzt denken, wenn ich einfach einen anderen Weg gehe“

oder

„mmmhh nee, so sollte man das wahrscheinlich nicht machen“.

Ich höre eher in mich rein, ob sich etwas gut anfühlt. Und ob ich Lust habe, das einfach mal zu machen. Und dann mache ich das.

Wobei…so ehrlich will ich sein: Das gelingt mir natürlich nicht immer. Beim besten Willen nicht. Mein Hafen befindet sich auf jeden Fall noch in Renovierungsmaßnahmen. Aber auch das gehört ja dazu. Wir müssen ja erstmal irgendwo anfangen und jede Erfahrung, jeder Stein, bringt uns weiter.

Ich helfe dir gerne dabei, deinen inneren Hafen zu erschaffen. Melde dich direkt für meinen Online-Kurs an (Klicke auf das Bild im Text). Absolut KOSTENFREI für dich und sofort verfügbar!

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Hi! Ich bin Kathi!

Ich stecke hinter EchtIchGefühl und bin hier deine Augenöffnerin, Mutmacherin und Klartextrederin. Vor allem aber glaube ich an dein einzigartiges Potential, das unbedingt da draußen in die Welt gehört, anstatt in deinem hübschen Köpfchen (oder wo auch immer es wartet) zu versauern!

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