Warum du vielleicht einfach am falschen Ort suchst…

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Stell‘ dir mal vor, du gehst super fleißig und diszipliniert deinen Lebensweg. Nichts kann dich aufhalten. Mutig und selbstsicher schreitest du voran. Fest davon überzeugt, dass du deinem Ziel immer und immer näher kommst. Und dann…ein paar Jahre…vielleicht viele Jahre später kannst du es plötzlich ganz genau fühlen. Du spürst mit absoluter Sicherheit….dass du hier komplett falsch bist. Das ist nicht dein Ort. Hier ist für dich nichts zu holen. Und dann? Lass uns schon jetzt herausfinden, ob du am falschen Ort suchst und wie du das Ruder noch rumdrehen kannst.

Du willst dir den Artikel lieber anhören? Kein Problem!

Warum du vielleicht einfach am falschen Ort suchst…

Die Dinge, die du in deinem Leben so machst, machst du mit Sicherheit aus gutem Grund. Deine Arbeit, deine Hobbys, die Menschen, die du triffst, all das dient sehr wahrscheinlich deinen höheren Lebenszielen – selbst, wenn du die für dich vielleicht noch gar nicht so richtig definiert hast.

Ich bin mir ziemlich sicher, du strebst nach einem erfüllten Leben mit großem Zufriedenheitsfaktor. Und du willst dich sehr wahrscheinlich auch irgendwie selbst verwirklichen. Denn wenn du die skrupellose Karrierefrau wärst, die vor allem einen riesigen Berg an Geld anhäufen möchte – nicht, dass du oder ich etwas gegen Geld hätten 😉 – dann würdest du dich wohl eher nicht hier herumtreiben.

Falls doch, dann freue ich mich sehr, dir hier vielleicht mal eine andere Perspektive aufzeigen zu können. Also toll, dass du dabei bist!

Ich glaube total, dass sich Zufriedenheit und ein stimmiges inneres Gefühl zu dir selbst mit keinem Geld der Welt kaufen lässt. Klar, wir brauchen Geld, um unser Leben finanzieren zu können, keine Frage! Aber wie viel wir davon brauchen und womit wir das verdienen, das hängt einzig und allein von uns selbst ab und ist  sehr flexibel.

Und damit wären wir auch schon beim heutigen Thema: Das Wo und Womit.

Zweifelst du daran, dass du dich wirklich auf dem Pfad befindest, der dich zu deinem ganz persönlichen Wohlgefühl führt? Vielleicht nur ein ganz kleines bisschen? Ganz versteckt irgendwo hinten im Kopf. Ein unruhiges Zucken, das du an guten Tagen sehr gut ignorieren kannst. An schlechten Tagen – und meine Liebe, ich kann dir sagen, das sind eigentlich die guten! – schiebt es sich aber immer wieder wie eine Schleierwolke vor deine Sicht und lässt sich damit nicht mehr wirklich ignorieren?

Dann will ich dir mal eine andere Perspektive geben:

Es ist durchaus denkbar, dass du absolut ausreichend Energie und Zeit in deinen Weg investierst. Und sehr wahrscheinlich gibst du auch genug Liebe und Herzblut in dein Wirken. Und vielleicht ist auch deine Struktur und Zielstrebigkeit gar nicht das Problem.

Du suchst vielleicht einfach am falschen Ort!

Damit meine ich nicht die Stadt, in der du lebst, dein Heimatland, deine Uni oder deinen Arbeitgeber – wobei das alles sicherlich auch ruhig mal hinterfragt werden darf. Ich meine hier eher das Feld deines Wirkens, deine Richtung, den Pfad oder wie du es auch immer nennen magst.

Wo keine Ostereier sind, findest du auch keine!

Ich will das mal bildlich erklären:

Meine Geschwister und ich hatten diese tolle Tradition in der Kindheit, nach Ostereiern zu suchen. Keine Ahnung, warum man das eigentlich macht. Aber egal, wir fanden es lustig.

Wenn unsere Eltern dann im Garten alles versteckt hatten und wir lossuchen durften, sind meine beiden Brüder meistens ziemlich planvoll vorgegangen. Ich bin da eher dem Motto gefolgt „Such‘ einfach los, du wirst schon was finden“.

Das hatte zur Folge, dass ich meist nach kurzer Zeit etwas hilflos die immer gleichen Stellen abgesucht habe, weil ich mir sicher war, dass da was sein muss. Es kam mir zum Beispiel einfach unlogisch vor, dass in der einen Ecke nichts zu finden war. Ich habe also meine Zeit und Energie ziemlich intensiv in ein absolut erfolgloses Unterfangen gesteckt.

Was soll dir das sagen?

Du kannst super diszipliniert sein. Du kannst all deine Zeit und deine Energie in dein Vorhaben stecken und total akribisch vorgehen. Und du kannst dich auch wie ein kleiner bissiger Terrier in deinem Thema, in deiner Überzeugung oder dem Glauben, auf dem richtig Weg zu sein, festbeißen. ABER:

An einem Ort, an dem keine Eier versteckt sind, wirst du auch keine Eier finden!!!

Wenn du einfach am falschen Ort suchst – und ersetze hier für dich bitte Ort durch das, was auch immer passend für dich ist, also Ort, Tätigkeit, Traum, Ziel, Glaubenssatz –, dann wirst du dort nicht finden, wonach du suchst. Niemals!

Lass uns deinen Ort mal beleuchten

Wenn du jetzt also befürchtest, da könnte echt was dran sein und du willst deinen Ort mal ganz genau anschauen, dann stellt sich natürlich die Frage, wie machst du das am besten.

Zuerst mal brauchst du Abstand! Am besten funktioniert die Vogelperspektive, um emotional und inhaltlich erstmal rauszukommen aus deiner Situation. Das schaffst du wahrscheinlich am besten, indem du dir Zeit nimmst und an einem für dich schönen Ort das Thema angehst. Das kann dein Balkon, dein Bett oder ein schöner See irgendwo draußen sein. Wichtig ist, dass der Ort dich aus deinem alltäglichen Gewusel rauskommen lässt.

Nimm dir was zum Schreiben oder Aufmalen. Du brauchst auf jeden Fall mehr als deinen Kopf. Das verknotete Wirrwarr da oben benutzt du schon zu oft, um Gedanken und Probleme zu wälzen. Das bringt dich nicht weiter!

WARNUNG: Es kann durchaus sein, dass du im weiteren Vorgehen feststellst, dass du am falschen Ort bist. Also, dass das, was du gerade machst oder wonach du bisher strebst, einfach nicht das Richtige ist. Das würde bedeuten, dass du zuletzt deine ganze Zeit und Energie in etwas gesteckt hast, was sich nun als nicht richtig entpuppt. DAS KANN SCHMERZHAFT SEIN!

Wenn du dich für diese Erkenntnis gerade nicht bereit fühlst, dann widme dich lieber erstmal anderen Themen und stöbere weiter hier in meinem Blog. Wichtig ist, dass du offen bist für was auch immer du herausfinden könntest!

Solltest du dich bereit fühlen und Lust darauf haben, dir selbst und deinem Wohlgefühl näher zu kommen – denn das ist ja unser übergeordnetes Ziel –, dann leg los!

Es gibt nun für dich ganz verschiedene Wege, wie du von oben auf deine Situation schauen kannst. Hier mal ein paar Vorschläge:

  • Pro-Kontra-Liste: Schreib hier mal alles auf, was mit deinem Ort – wie gesagt, setze hier ein, was auch immer für dich passt – in Verbindung steht. Wichtig ist, dass du dich nicht nur an kühlen Fakten aufhältst, sondern unbedingt auch deine Emotionen mit reinbringst. Wie fühlst du dich, wenn du an den Ort denkst? Wie fühlst du dich, wenn du morgens aufstehst. Wie fühlst du dich, wenn du abends ins Bett gehst? Welche Sehnsüchte und Wünsche hast du, die durch deinen Ort befriedigt oder aber auch blockiert werden?
  • Mind-Map: Du kannst das Ganze auch als Mind-Map ausarbeiten und mit verschiedenen Farben rumspielen. Der Fahrplan bleibt ähnlich wie bei der Pro-Kontra-Liste.
  • „Was-wäre-wenn“-Gedankenspiele: Du kannst auch spielerisch an die Sache rangehen und „Was wäre, wenn…“ spielen. Trotzdem solltest du unbedingt was aufschreiben. Alles, was du aufschreibst, bleibt besser hängen, erzeugt ein Gefühl in dir, verschafft dir eine zusätzliche Perspektive. Geh nun mal folgende Szenarien durch und ignoriere dabei unbedingt deinen „Ja, aber“-Impuls. Den kannst du hier gerade nicht gebrauchen!
    • Was wäre, wenn…
      • Geld keine Rolle spielen würde?
      • Dir die Meinung anderer total egal wäre?
      • Du alles sein könntest?
      • Du überall leben könntest?
      • Du nie zur Schule gegangen wärst?
    • Wo würdest du leben?
    • Was würdest du ausprobieren?
    • Welche Werte und Überzeugungen hättest du?

Egal, womit du anfangen willst…erlaube dir bitte unbedingt, so abgedreht wie möglich phantasieren zu dürfen! Deine Vernunft ist deine größte Bremse. Der mit Abstand größte Spielverderber in deiner Hüpfburg. Also bitte lass sie hier nicht mitspielen. Das bringt dich sonst nicht weiter!

Das Gute ist: Gegen solche geistigen Experimente ist erstmal nichts zu sagen, weil du ja trotzdem direkt danach wieder losziehen kannst und strebsam deinen Pflichten folgen. Wir spielen ja erstmal nur mit Ideen.

Der Ort ist richtig

Nehmen wir mal an, du findest für dich mit absoluter Sicherheit heraus, dass du am richtigen Ort bist. Dann, meine Liebe, herzlichen Glückwunsch! Das ist eine tolle Erkenntnis.

Aber es wirft natürlich auch die Frage auf, wo dann deine innere Unruhe, dein Gefühl der Unzufriedenheit oder deine Sehnsucht herkommt. Hat es dann vielleicht mehr was mit dir selbst zu tun? Wie du dich im außen zeigst? Wie du dich mit dir selber fühlst? Was du von dir erwartest?

Stöbere gerne noch weiter durch EchtIchGefühl. Wir schauen uns hier noch viele andere Themen und Aspekte an.

Der Ort ist falsch

Tadaa! Keine Panik! Denn genau darum soll es hier ja gehen: Erkenntnisse über dich, die dich dir selbst Stück für Stück näherbringen. Wenn du also gerade denkst: „Shit…irgendwie bin ich auf dem falschen Dampfer. Das ist nicht mein Ort, nicht mein Weg, es passt einfach nicht wirklich.“ Dann haben wir es tatsächlich geschafft, ein bisschen von der Fassade abzukratzen. Und dadurch schimmert jetzt was von deiner Farbe durch. Das ist gut! Wirklich!

Und ich bin ehrlich, erst jetzt können wir wirklich mit der „Arbeit“ loslegen. Denn erst, wenn du für dich herausfindest, was du dir eigentlich anders wünschst – und vielleicht passiert das auch nur in kleinen Babyschritten, aber Schritte sind Schritte –, können wir uns gemeinsam auf den Weg machen und herausfinden, was du eigentlich WIRKLICH willst.

Je öfter du ein Nein für dich klar absteckst, desto näher kommst du deinem JA.

Und niemand sagt „Lass alles stehen und liegen“ oder „Brich sofort die Zelte ab“. Darum geht es nämlich gar nicht. Das muss nämlich gar nicht sofort sein und auch nicht übers Knie gebrochen werden – außer natürlich, du willst das. Alleine die Erkenntnis, dass du einige Stellschrauben drehen musst, weil dein Brett gerade schief hängt, bringt dich deinem Ziel näher!

Und ich begleite dich hier Schritt für Schritt auf dem Weg zum richtigen Ort. Also lass uns loslegen!

Lass mich gerne wissen, wo der Schuh am dollsten drückt. Wo willst du zuerst hinschauen oder welche Erkenntnis oder Hilfestellung würde dir am besten weiterhelfen? Schreib es in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht!

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Ich stecke hinter EchtIchGefühl und bin hier deine Augenöffnerin, Mutmacherin und Klartextrederin. Vor allem aber glaube ich an dein einzigartiges Potential, das unbedingt da draußen in die Welt gehört, anstatt in deinem hübschen Köpfchen (oder wo auch immer es wartet) zu versauern!

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