Motivationstief? Kein Problem! Mit dieser Strategie…

Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.

Ich hab mich gerade mal wieder dabei ertappt, dass ich von mir selbst enttäuscht war. Und dann war ich enttäuscht darüber, dass ich so wenig liebevoll mit mir umgehe… Gefolgt von der Enttäuschung, dass ich den liebevollen Umgang mit mir selbst, der mir so wichtig ist, nicht schon besser etabliert habe. Okay, STOP! Kennst du so eine Negativspirale von dir selber auch manchmal? Die Gedanken und Gefühle steuern schnurstracks in einen Wirbel der Selbstenttäuschung und Selbstverurteilung. Lass uns was dagegen tun und uns nicht weiter abwärts ziehen. Lass uns mal darüber sprechen, wie wir beide liebevoller mit uns selbst und unseren Tiefs umgehen können. Denn dann ist dein nächstes Motivationstief gar kein so großes Problem mehr.

Du willst dir den Artikel lieber anhören? Kein Problem!

Motivationstief? Kein Problem! Mit dieser Strategie…

Mein kleiner Sohn braucht gerade noch den Großteil meiner Zeit und Energie. Das bedeutet, dass ich meine anderen Interessen und Aktivitäten meist bis zum Abend parke. Meine Abmachung mit mir selber ist, dass ich jeden Abend ausnahmslos für mein Projekt nutze. Klar, es ist schon mal vorgekommen, dass dann doch irgendwas dazwischenkam. Aber dann war es irgendwas Wichtiges, das einfach kurz mal Vorrang hatte. Aber so ganz grundsätzlich ist mir das bisher sehr gut gelungen!

Bis…naja, bis heute. Oder eher gestern. Denn das Gefühl fing schon gestern an. Ich hatte EINFACH KEINEN BOCK! Mein Verstand hat natürlich mit mahnendem Finger das „ausnahmslos“ betont. Mein Gefühl war aber ein anderes. Und da war sie…die Welle der Enttäuschung kam unerwartet angespült und hat mich mit sich gerissen. Und während ich da so rumgeschleudert wurde – also natürlich nur im Geiste und emotional – konnte ich meine Kopfstimme sagen hören:

„Wow, Kathi. Echt schade, dass du jetzt so anfängst. Aber war ja irgendwie klar.“

Und da hat es mir gereicht! Das war absolut kein wohlwollender und liebevoller Umgang mit mir selbst. Das geht doch auch anders!

Vielleicht denkst du jetzt:

„Ja toll, Kathi. Liebevoll klingt ja alles schön und gut. Aber so komme ich in meinen Themen halt nicht weiter!“

Das verstehe ich total. So denke ich auch oft genug, das kannst du mir glauben. Und dann mache ich mir klar:

Okay, meine liebe Kathi, deine harsche Art mit dir selbst hat dich jetzt in den Strudel der Harschheit und Enttäuschung gebracht. Sehr erfolgsversprechend! Da das so gut geklappt hat…also nicht…nimm doch mal einen anderen Weg!

Eine Win-Win-Situation für dich

Und weißt du auch, warum dein Risiko, es mal liebevoller mit dir selbst zu versuchen, maximal gering ist? Stell dir vor, du fährst jeden Morgen zur Arbeit den immer gleichen Weg. Und der ist iiimmmer voll. Also, nicht nur voll, sondern komplett blockiert. Und jeden Morgen bringt dich das total auf die Palme. Du bist wahnsinnig genervt. Von den anderen Autos, von deiner Arbeit, von dir selbst, einfach von allem. Und trotzdem startest du jeden Morgen wieder auf deiner Route.

Und weißt du, was passieren würde, wenn du mal einen anderen Weg fahren würdest? Im besten Fall wäre dein Weg frei und du hättest mal einen stressfreien Morgen. Im schlimmsten Szenario – und das ist es ja wahrscheinlich, wovor du dich fürchtest – passiert was? Genau. Du stehst im Stau. Komplett blockiert. Wie eben auch auf der anderen Strecke. Also kein wirklicher Verlust, oder?

Du verstehst, worauf ich hinauswill?

Dein Risiko, es mal liebevoller mit dir zu versuchen, ist absolut gering. Eigentlich nicht existent.

Denn erstens kannst du immer wieder auf deinen alten Weg zurück. Enttäuscht sein und hadern? Hey, das nimmt dir keiner weg!

Aber im besten Fall findest du einen viiiel angenehmeren Weg, mit dir selbst und deinem Motivationstief umzugehen.

Was also kannst du konkret tun?

Step 1 – „Accept what is“

So lautet der Rat von Eckhart Tolle in seinem Buch „Eine neue Erde“. So simpel, aber doch so treffend. Nimm also erstmal an, wie es gerade ist. „Okay, ich prokrastiniere gerade“ oder „Na gut, ich kann mich zu absolut überhaupt gar nichts motivieren“.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen:

Tritt das Gefühl mal richtig breit.

Geh mal richtig rein in dich und das Gefühl oder die Gefühle und mach dir klar, was in dir passiert.

Bei mir war das heute zum Beispiel ein: Boah, ich will einfach nur gemütlich sein. Ich will nichts Schaffen, nichts Leisten, nicht total produktiv sein und vor allem nicht Vorankommen. Ich will eigentlich einfach nur rumliegen, lesen, die Decke anstarren oder…am allerliebsten ganz früh schlafen gehen.

Und weißt du was? Sich das einfach mal so einzugestehen. So ganz ohne „Ja, naja, aber“ oder im Hinterkopf gleich die Bewertungskeule zu schwingen von wegen „Hallo, junge Dame, eigentlich wolltest du doch…und müsstest du aber“. Das ist ein richtig gutes Gefühl. Irgendwie lösend und befreiend.

Innerer Hafen

Step 2 – Respektiere das Gefühl und gib dir Raum

Okay, der erste Schritt ist getan. Du nimmst erstmal an: Jap, das fühle ich gerade so. Sehr gut! Das alleine bringt dich aber natürlich noch nicht so wirklich aus der Situation raus.

Im Grunde hast du jetzt zwei Möglichkeiten. Du könntest das Gefühl ignorieren, dir einen kräftigen Tritt in den Hintern geben und dich dann am Ohr zurück an den Schreibtisch – oder wo auch immer gerade dein Motivationsloch geparkt ist – ziehen. Das wäre natürlich genau das Gegenteil von liebevoll und du würdest wahrscheinlich direkt in der dir so vertrauten Negativspirale landen: Du schaffst nicht das, was du schaffen willst, daddelst rum, prokrastinierst und bist anschließend enttäuscht von dir selbst.

Möglichkeit zwei wäre, das Gefühl zu respektieren und dir erstmal Raum zu geben. Soll heißen: Wenn dir nach Ausruhen, Schlafen, Lesen oder Ausgehen ist….dann mach das! Und zwar nicht, weil gerade eh nichts geht. Nee, nee, nee, meine Liebe. Das wäre sofort dieser selbstverurteilende Unterton, den wir beide nicht gebrauchen können!

Vielmehr erlaubst du dir…ermöglichst du dir….oder gönnst du dir diese Pause.

Es geht hierbei um Selbstliebe. Nicht vergessen!

Step 3 – Mach einen Deal mit dir selbst

Der Hauptgrund, warum wir uns davor fürchten, unserem eigenen Gefühl nachzugeben, ist meistens der, dass wir dann nie wieder zurückkommen. Wenn ich mir also mal vorgenommen habe, ausnahmslos jeden Abend für meine kreative Arbeit zu nutzen, dann ist mir das wichtig. Hey, ich scheine mich da gut genug zu kenne, dass ich mir das so explizit vornehme. Wenn ich also an irgendeinem Punkt anfange, diesen Rhythmus zu unterbrechen, dann stehen die Chancen extrem gut, dass diese Unterbrechungen zur Gewohnheit werden und ich meinen Faden verliere.

Ich tippe mal, dich bringt eine ähnliche Sorge immer wieder dazu, dich zurück an den Schreibtisch zu peitschen.

Eine Ausnahme von der Regel solltest du also im besten Fall nicht einfach so machen. Mach stattdessen einen Deal mit dir selbst! Du kannst es aufschreiben oder einfach innerlich mit dir absprechen. Aber überleg dir ganz genau, wie dieser Deal aussehen soll. Wieviel Zeit gibst du dir selbst? Was willst du? Was brauchst du? Aber vor allem: Was ist der Gegeneinsatz? Was bist du bereit, nach deiner Pause zu geben? Wo knüpfst du sofort wieder an?

Wichtig: Je konkreter, desto besser. Ich kenne mich gut und du dich wahrscheinlich auch. So ein halbgares: „Jaja, ich mach dann morgen dafür doppelt so viel“… Das hat keinen Wert. Mach es greifbar und messbar! „Morgen erledige ich diese und jene To-Do’s!“ oder „Nach der Pause schaffe ich mindestens X und Y!“.

Step 4 – Hinterfrag nicht, sondern mach!

Deal ist Deal! Selbst wenn er „nur“ mit dir selber abgeschlossen ist. Daher ist das hier der entscheidende Punkt für deine neue Strategie – und wir wollen ja beide, dass sie sich für dich bewährt!

Selbstliebe braucht nämlich dringend einen Platz in deinem Leben!

Wenn du also die Schritte eins bis drei geschafft hast – und sei hier bitte ganz ehrlich mit dir selbst… War die Pause wohlwollend gegeben? – und du nun an den Punkt kommst, den anderen Teil der Abmachung einzulösen, dann hinterfrage nicht, sondern mach!

Um eben genau nicht deine ganz persönliche Lawine der Prokrastination auszulösen, die dich mitreißt und unter sich begräbt, ist dieser Punkt am allerwichtigsten. Lass also gar nicht erst die Frage in deinem Kopf aufkommen, ob du Lust hast oder dich gerade fühlst. Schalte am besten in deinen Autopiloten und mach einfach. Setz dich an den Schreibtisch und leg los!

Hierbei geht es um die Verlässlichkeit dir selbst gegenüber. Um das Vertrauen, das du in dich und deine Ziele hast. Du schenkst dir Liebe, Zuspruch und Pausen, weil du weißt, dass du an anderer Stelle aber auch wieder richtig losklotzen und deinen Weg weitergehen kannst.

Also, bring dich am besten gar nicht erst in die Gefahr, dass die nicht ausgelebte Enttäuschung dir selbst gegenüber – davon modert wahrscheinlich noch jede Menge in deinem Selbstwertkeller rum – sich hier nun doppelt und dreifach breit macht. Wie gesagt…am besten Autoplilot!

„Let’s go with the flow“

Mein Deal zum Beispiel war, dass ich mir zwei Abende zum Rumdaddeln gegönnt habe. Also, nicht komplett. Das hat sich irgendwie auch nicht gut angefühlt. Aber ich habe bewusst nichts gemacht, dass mit „Weiterkommen“, etwas „Wegschaffen“ oder Ähnlichem zu tun hatte. Ich hab – auf EchtIchGefühl bezogen – im Grunde nur ein bisschen Staubgewischt. So Zeug im Hintergrund erledigt. Nichts, was meinen Hirnschmalz brauchte.

Und jetzt rate mal, wie dieser Artikel entstanden ist? Richtig. Er war mein „Ich hinterfrage nicht, sondern mache“-Teil des Deals. Und ziemlich genau so, wie ich es mir erhofft hatte, ist dann aus meinem „Puh, ich könnte mir jetzt auch was anderes vorstellen“-Gefühl ein kleiner Flow entstanden. Kein so richtiger Flow wie so einer, aus dem man erst sechs Stunden später wieder erwacht und denkt: Wow, wo ist die Zeit geblieben. Aber immerhin ein Flow!

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das bei dir klappt! Schreib mir gerne nach deinem nächsten Tief. Hast du dich da durchgeprügelt? Oder hast du lockergelassen? Einen Deal mit dir gemacht? Hinterlass gerne einen Kommentar weiter unten.

Artikel zu teilen, ist für Autoren wie ein Trinkgeld. Wirfst du was ins Schweinchen?

Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email
Du willst mehr?

Weitere Artikel

kontakt

Hi! Ich bin Kathi!

Ich stecke hinter EchtIchGefühl und bin hier deine Augenöffnerin, Mutmacherin und Klartextrederin. Vor allem aber glaube ich an dein einzigartiges Potential, das unbedingt da draußen in die Welt gehört, anstatt in deinem hübschen Köpfchen (oder wo auch immer es wartet) zu versauern!

Du hast genug von deinem Kopfchaos – wo du mal hinwillst, was dir am allerwichtigsten ist und was eigentlich wirklich zu dir passt?
 
Lass uns deine Büchse der Pandora öffnen und deinem ICH in all seinen Facetten einen Besuch abstatten.
 
Es wird Zeit, dich richtig kennenzulernen.
 

Entdecke dein

EchtIchGefühl!

Schreib einen Kommentar

Ja, ich will wissen, wie ich meinen inneren Hafen erschaffen und pflegen kann!

Es ist an der Zeit...

 

Etwas für dich zu tun!

Melde dich hier für deinen ganz persönlichen EchtIchGefühl-Reminder an.

LASS UNS DEINEN WOHLFÜHL-ORT ERSCHAFFEN!

Deine Zufriedenheit ist mein Ziel, deshalb verwende ich Cookies. Mit diesen ermögliche ich, dass meine Webseite zuverlässig und sicher läuft, ich die Performance im Blick behalten und dich besser ansprechen kann.